Wappen

Wer sind wir?

Die Turnerschaft Salia Jenensis ist eine Studentenverbindung, die 1855 im thüringischen Jena gegründet wurde. In der Folge des zweiten Weltkrieges und der Teilung in zwei deutsche Staaten wurden Studentenverbindungen in der sowjetischen Besatzungszone verboten.  Unser Bund fand nun seine neue Heimat in der altehrwürdigen Universitätsstadt Göttingen.

Unsere Verbindung setzt sich aus den aktiven und ehemaligen Studenten der Georgia Augusta und der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen. Die Zusammensetzung aus Aktivitas und Altherrenschaft besteht zur Fortführung alter Traditionen und Werte.

Neben den gewachsenen Freundschaften der Mitglieder behält das Verbindungshaus immer einen zentralen Stellenwert eines jeden Saliers. Es dient zum einen als Treffpunkt und Veranstaltungsort der Altherrenschaft, welche dieses Haus mit Ihren Mitgliedsbeiträgen unterhält. Das Haus trägt aber auch zur Gewinnung von potentiellem Nachwuchs der Verbindung bei, um die Traditionen fortzuführen.

Neben einem günstigen Zimmer mit allen erdenklichen Annehmlichkeiten findet man hier vor allem Hilfe beim Studienstart und viele interessante Veranstaltungen. Der Name Turnerschaft besagt bereits, dass damit auch interessante und abwechslungsreiche Sportveranstaltungen inbegriffen sind.

Prinzipien

Eines der grundlegendsten Prinzipien ist das Lebensbundprinzip, d.h. jedes Mitglied bleibt dies bis zu seinem Tod.  Etwa dreimal im Jahr gibt es ein Treffen aller Generationen in Göttingen oder Jena, zum Stiftungsfest mit Damen.

Das Freundschaftsprinzip ist eines unserer wichtigsten Prinzipien. Freundschaften sind wichtig für das Leben; unsere Freundschaften sind Generationen-übergreifend. Unser Verhältnis untereinander ist geprägt von Respekt und Toleranz.

Bei Problemen im Studium oder bei privaten Problemen können wir uns der gegenseitigen Hilfe unserer Bundesbrüder sicher sein. Besonders zu Beginn des Studiums nimmt man eher Hilfe an, als man geben kann. Deshalb ist es für uns wichtig, dass unsere älteren Bundesbrüder die jüngeren nach ihren Möglichkeiten unterstützen. Dies umfasst das Caritative Prinzip.

Das Demokratische Prinzip, auch Conventsprinzip genannt, gebietet uns, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren. Der Convent ist unsere Mitgliederversammlung. Es gibt einen Aktivenconvent und den Altherrenconvent. Beide sind unabhängig voneinander. Das heißt, Entscheidungen, die die aktiven Studenten treffen, betreffen keinen Alten Herren und umgekehrt. So hat jeder dieser Bestandteile unseres Bundes seine eigene Autonomie und ist dennoch eng miteinander verzahnt.

Die Einhaltung des Studienprinzips ist die Grundvoraussetzung eines Aktiven, dem Bund auf Dauer anzugehören. Das Ziel ist es, einen ordentlichen Studienabschluss zu erreichen. Deshalb gilt im Zweifel immer: Das Studium geht vor!

Da dem gewöhnlichen Studenten während seines Studiums nur bescheidene Mittel zur Verfügung stehen, werden in der Verbindung die Renten im Alter als Alter Herr eingezahlt. Das so genannte umgekehrte Rentenprinzip ermöglicht so den aktiven Studenten im Verbindungshaus ein sehr kostengünstiges Zimmer anzumieten, welches aus den Beiträgen der Alten Herren finanziert wird. Mit dem Eintritt in das Berufsleben und der Aufnahme in die Altherrenschaft zahlt man einen jährlichen Betrag in die Kasse ein, der sehr moderat gestaltet ist.